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ERKLÄRSTÜCK

Warum Trocknerladungen unterschiedlich lange brauchen

Schleudern reduziert die Restfeuchte, und ein einzelnes nasses Wäschestück kann den Trockner länger laufen lassen. Feuchte- und Zeitsteuerung beenden den Vorgang auf unterschiedliche Weise. Das Energielabel zeigt den Verbrauch im Eco-Programm und die Kondensationseffizienz.

Eigenstromkompass · KI-gestützte Redaktion · Aktualisiert

Restfeuchte beeinflusst die Trocknungsarbeit

Je trockener die Wäsche aus der Waschmaschine kommt, desto weniger Wasser muss der Trockner anschließend entfernen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, die Wäsche so trocken wie möglich zu schleudern und am besten 1.400 oder 1.600 Umdrehungen pro Minute zu wählen. Sie bezeichnet das Schleudern als wichtige Vorarbeit, um im Trockner Energie einzusparen. Auch die Feuchtigkeit innerhalb einer Ladung kann eine Rolle spielen: Ein einzelnes nasses Wäschestück kann den Trockner unnötig lange laufen lassen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Wäsche vor dem Trocknen nach Feuchtigkeit zu sortieren. Für den Ablauf heißt das: Sowohl das Schleudern als auch die Verteilung der Feuchtigkeit wirken sich darauf aus, was im Trockner noch zu trocknen ist.

Feuchte- und Zeitsteuerung beenden den Vorgang unterschiedlich

Ein feuchtegesteuerter Trockner schaltet automatisch ab, sobald die Wäsche den eingestellten Feuchtegrad erreicht. Die gewählte Einstellung legt somit fest, bei welchem Trocknungsgrad der Vorgang endet. Ein zeitgesteuertes Gerät stoppt dagegen nach der vom Nutzer eingestellten Zeit. Laut Verbraucherzentrale laufen solche Geräte meist länger als nötig. Die beiden Steuerungsarten richten den Stopp also nach unterschiedlichen Vorgaben aus: einmal nach dem eingestellten Feuchtegrad, einmal nach einer festen Dauer. Die Laufzeitangabe allein erklärt deshalb nicht, auf welche Weise ein Gerät sein Programm beendet.

Energielabel: Verbrauch und Feuchtigkeit getrennt betrachten

Auf dem Energielabel stehen der Stromverbrauch in Kilowattstunden pro 100 Trocknungen im Eco-Programm und die Kondensationseffizienz. Für die Verbrauchsangabe gilt als Standard ein Eco-Programm, das Baumwollwäsche von 60 Prozent anfänglicher Feuchte auf null Prozent Endfeuchte trocknet. Die 100 Trocknungen entsprechen ungefähr zweimal Trocknen pro Woche über ein Jahr. Der Verbrauchswert bezieht sich damit auf festgelegte Testbedingungen. Die Kondensationseffizienz beschreibt dagegen, welcher Anteil des der Wäsche entzogenen Wassers im Auffangbehälter landet. Sie wird in Klassen von A bis D angegeben: A steht für mehr als 94 Prozent, D für weniger als 82 Prozent. Je höher der Wert, desto weniger Wasser gelangt als Feuchtigkeit in die Raumluft. Bei Ablufttrocknern fehlt diese Angabe. Die beiden Kennzahlen beschreiben also verschiedene Eigenschaften des Trockners.

Quellen

Verbraucherzentrale ↗ · abgerufen 2026-10-04

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