PV-Stringspannungsrechner für Temperatur und Wechselrichtergrenzen
Berechne temperaturabhängige String-Leerlaufspannung und MPP-Spannung und prüfe sie gegen die Wechselrichtergrenzen.
Berechnung und Grenzen
Die Modulspannungen werden aus den Datenblattwerten bei STC (25 °C) mit dem relativen Temperaturkoeffizienten linear korrigiert: U(T) = U_STC × [1 + β/100 × (T − 25 °C)]. Die Stringspannung ergibt sich aus der Modulspannung multipliziert mit der Anzahl in Reihe. Für die Prüfung werden Leerlaufspannung bei der eingegebenen tiefsten Zelltemperatur, MPP-Spannung bei tiefster und höchster Zelltemperatur sowie der rechnerisch maximal mögliche Modulstring für die DC-Spannungsgrenze ausgegeben. β ist in %/°C einzugeben, wie im Modul-Datenblatt angegeben. Positive Spannungsmargen bedeuten, dass der jeweilige Grenzwert eingehalten wird; null bedeutet exakt an der Grenze.
Vereinfachte Auslegungshilfe, keine Freigabe einer PV-Anlage. Temperaturkoeffizienten und STC-Spannungen müssen aus dem Datenblatt des konkreten Moduls stammen; die Temperaturwerte sind Zelltemperaturen, nicht zwingend Umgebungstemperaturen. Lineare Koeffizientenkorrektur ersetzt keine vollständige elektrische Auslegung. MPP-Prüfung berücksichtigt nur die beiden eingegebenen Temperatur-Endpunkte; Einstrahlung, Toleranzen, bifazialer Mehrertrag, Degradation, Leitungsverluste, Stromgrenzen, Tracker-Zuordnung, Startspannung und lokale Vorschriften werden nicht geprüft. Modulanzahl als ganze Zahl eingeben und Wechselrichter- sowie Modulhandbücher durch eine qualifizierte Fachkraft prüfen lassen.